Der „Alte“ ist der „Neue“

Genau 613 Stimmen – also exakt die erforderliche Mehrheit – holte Horst Köhler im ersten Wahlgang. Damit ist er der vierte Bundespräsident, der für eine zweite Amtszeit gewählt wurde – und der erste, der das bei mehreren Gegenkandidaten geschafft hat. Interessant auch das Stimmergebnis: Köhler holte eine Stimme weniger, als CDU, CSU, FDP und Freie Wähler zu vergeben hatte – während Gesine Schwan 11 Stimmen fehlten. Sodan, der Kandidat der Linken, konnte aus den eigenen Reihen nur 89 STimmen erhalten, nachdem gestern Abend einer der Abgeordneten einen Herzinfarkt erlitt und heute im Krankenhaus liegt – erhielt aber 91. Selbst wenn einer der beiden parteiunabhängigen Bundestagsabgeordneten – ehm. Linkspartei – ihn gewählt haben sollte, ist fraglich, wer die zweite Stimme gab.

Fazit: Mit Horst Köhler hat die Bundesversammlung den Bundespräsidenten gewählt, der eine breite Mehrheit in der Bevölkerung auf sich vereinen kann. Das gelang auch deshalb, weil dieses Mal – engtgegen der letzten Wahl –  das bürgerliche Lager Geschlossenheit bewies, während die „Abwahl-Koalition“ aus SPD, Grünen und der Linkspartei uneins waren und insgeheim – bei Grünen und der SPD – der ein oder andere sich zu einem Votum für Gesine Schwan nicht durchringen konnte.

Ich persönlich finde, der bessere Mann wurde wiedergewählt!

Simplizissimus

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