Hier anbei das Video von der Rücktrittserklärung von zu Guttenberg. Schaut es Euch an!
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Bertelsmann-Stiftung widerlegt Sarrazins Thesen
Ich halte zwar sonst nicht viel vom Bertelmania – aber das ist interessant: Die Bertelsmann-Stiftung widerspricht im Rahmen eines Faktenchecks ihrem eigenen Autor Thilo Sarrazin, der mit die Bertelsmanntochter DVA sein Buch „Deutschland schafft ab“ verlegt hatte, das wochenlang Gesprächsstof in ettlichen Deutschen Talkshows und in der Presse war. Tatsächlich sei es um die Integratopn muslimischer Mitbürger deutlich besser gestellt, als es von Sarrazin behauptet wird. Als Beweis führt Bertelsmann eine selbst durchgeführte Studie an, in der zehn Thesen von Sarrazin überprüft wurden.
Mehr dazu bei:
Mit neuen Impulsen und Ideen für den Online-Journalismus ging am 21. November 2009 in Mainz die Tagung Besser Online des Deutschen Journalisten-Verbandes zu Ende. „Von Besser Online geht das Signal aus: Wer Online annimmt, sieht die augenblickliche Krise als Chance für den Journalismus“, resümierte Thomas Mrazek, Vorsitzender des DJV-Fachausschusses Onlinejournalismus.
An der DJV-Tagung, die am Vormittag auf dem Gelände des ZDF in Mainz begann, nahmen knapp 300 Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland teil – so viele wie noch an keiner vorherigen Besser Online-Tagung. Auf dem Programm standen zwei Podiumsdiskussionen sowie zahlreiche Workshops und Präsentationen, die den Teilnehmern wichtige Praxistipps vermittelten. Während der gesamten Tagung wurden Diskussionsbeiträge und überwiegend positive Eindrücke intensiv über Twitter ausgetauscht.
Einen kritischen, aber differenzierten Blick warfen die Teilnehmer der Eröffnungsdiskussion am Vormittag auf den Suchmaschinenbetreiber Google. Positiv hervorgehoben wurden die vielfältigen Recherchemöglichkeiten über Google, als problematisch wurden die potentiellen Missbrauchsmöglichkeiten der „Datenkrake“ gesehen. Unisono erteilten die Besser Online-Teilnehmer dem von den Verlegern geforderten Leistungsschutzrecht eine Absage. Als verzweifelter Versuch von Verlagsmanagern, die zu lange das Internet ignoriert hätten, wurde die Forderung nach gesetzlichem Schutz vielfach bezeichnet.
Unterschiedliche Antworten lieferten Workshops und Präsentationen der DJV-Tagung auf die Frage, ob und wie Onlinejournalisten mit paid content Erfolg haben können. Es hängt, so das Ergebnis, stark vom Themenangebot und vom Nutzen für die User ab, ob für Inhalte bezahlt wird.
Die DJV-Tagung Besser Online findet bereits seit fünf Jahren regelmäßig statt. Die Mainzer Veranstaltung wurde vom DJV-Fachausschuss Online in Kooperation mit den Landesverbänden Hessen und Rheinland-Pfalz durchgeführt.
http://djvbesseronline.wordpress.com/
10. Nov. 2009 – 60 Jahre nach seiner Gründung in Berlin kamen vom 8. bis 10. November rund 300 Delegierte des DJV zum Verbandstag 2009 in der Hauptstadt zusammen. Im Mittelpunkt der Diskussionen über Anträge und Resolutionen standen notwendige Perspektiven für den Journalismus und die Journalistinnen und Journalisten in Zeiten der Krise. Außerdem wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt.
http://www.djv.de/2009.2941.0.html
Twitter-Hash: #djv09
Neda – Youtube-Ikone des Iran-Widerstandes
Sie hat den Unruhen im Iran ihr Gesicht als Symbol geliehen: Neda, die junge Iranerin, die vor laufender Kamera starb, deren Todesvideo via Youtube millionenfach verbreitet wurde und die seitdem eine Ikone der Iranischen Opposition ist. Zwar gibt es auf youtube und im Netz immer wieder Behauptungen, in dem Video sei nur eine Puppe zu sehen. Allerdings scheint zumindest die Örtlichkeit authentisch zu sein, das haben „Experten“ bestätigt.
kann mir mal irgendeiner erklären, was man daran findet, sich als jemand anderer bei twitter auszugeben? wer lust hat, kann da gerne mitmachen – mein ding ist es nicht. ich meine – haben die leute kein eigenes leben, welches sie ausfüllt? 20 mal angela merkel, ein paar mal steinmeier, guido westerwelle, renate künast und – natürlich – der oskar. sowas…
bei mir ist es einfach: wo simplizissimus draufsteht, bin ich auch drin !
simplizissimus
wofür mir jedes verständnis fehlt, ist die ignoranz und arroganz, mit der nerds beispielsweise in der piratenpartei (pp) meinen, nur sie seien diejenigen, die das netz am leben erhalten und deshalb hätten sie das recht (oder sogar die pflicht), anderen ihren willen und ihre sichtweise aufzuzwingen. dabei wird das netz mittlerweile von millionen „normalo“-usern genutzt, die sich nicht wirklich um euere netz-ideologie kümmern.
Ich hatte heute Nachmittag die Zeit, mich nochmal intensiv mit dem Programm der Piratenpartei auseinanderzusetzen. Insbesondere das, was die Piraten zum Urheberrecht und der (nicht-)kommerziellen Vervielfältigung schreiben, ist interessant. Ich zitiere mal ein paar Passagen und kommentiere diese gleichzeitig.
im blog des vorsitzenden der piratenpartei gab es eine interessante inhaltliche diskussion, bei der es um urheberrechte geht. hier mein kommentar: